Über das Geben und Nehmen

Interview mit Linda Heitmann und Carsten Meyer (Timecon)

CHAPEAU: Sie haben vor Kurzem Ihren neuen Firmensitz „Sieben Eichen“ in der Cloppenburger Straße bezogen. Wie lange gibt es timecon denn schon?

Carsten Meyer: Das Unternehmen gibt es seit 2000. Wir sind im Oktober an unseren neuen Standort gezogen und stecken noch in den letzten Auswirkungen dieses Umzugs. Das Gebäude ist 200 Jahre alt und ist in den letzten zwei Jahren aufwendig saniert worden.

Auf welche Branchen sind Sie als Personalvermittlung spezialisiert?

Linda Heitmann: Seit Beginn liegt unser Fokus auf der Vermittlung von Kaufleuten. Im Laufe der Zeit ist ein qualifizierter gewerblich-technischer Bereich und die IT-Branche hinzugekommen; auch hier vermitteln wir ausschließlich qualifizierte Fachkräfte.

Wie würden Sie Ihr Konzept beschreiben?

Carsten Meyer: Für mich war von Anfang an klar, dass es fair zugehen muss, dass unsere Kunden, unsere Bewerber und wir als Unternehmen gleichermaßen profitieren. Mit diesem Grundsatz haben wir unsere Firma gegründet und betreiben sie bis heute so. Bei Überlassungen sind uns planbare Einsätze und Klarheit über Laufzeiten und Übernahmechancen wichtig, denn unser langfristiges Ziel ist es, unsere externen Mitarbeiter in dauerhafte Anstellungsverhältnisse zu bringen.

Der schönste Raum in diesem Gebäude ist der Mitarbeiterraum, was auf mich den Eindruck einer großen Wertschätzung Ihrer Mitarbeiter macht.

Linda Heitmann: Absolut. Wir wollen für unsere Kollegen eine tolle Aufenthaltsgelegenheit und eine Atmosphäre schaffen, in der sie sich wohlfühlen. Da wir einem starken Wettbewerb ausgeliefert sind, müssen sie sich reinhängen und viel leisten. Wir brauchen also viel von unseren Leuten und wollen, da wo wir können, im Gegenzug viel zurückgeben. Das Gebäude spiegelt ziemlich genau unsere Geschäftsphilosophie wider. Wir wollen gute und grundsolide Werte vermitteln, aber auch modern sein. So hat das 200 Jahre alte Baudenkmal seinen altertümlichen Charme behalten, wirkt durch die Sanierungen trotzdem zeitgemäß.

Carsten Meyer: Unsere grundlegende Überzeugung ist, dass das ganze Leben ein Geben und Nehmen ist. Diese Philosophie zieht sich durch alle Bereiche: Wir wollen gerne gewinnen, aber wir wollen, dass auch andere partizipieren. Unsere Berater arbeiten auf hohem Niveau, das ist unser Anspruch, und haben dafür top Bedingungen, die viele Möglichkeiten für selbstständiges Arbeiten schaffen.

Wir haben den Anspruch, dass die jeweiligen Seiten zueinander passen. Das ist am Ende unser Erfolg.

Was macht timecon funktionsfähig in Bezug auf Wirtschaftsschwankungen? Gibt es zudem eine Aufteilung in interne und externe Arbeit?

Linda Heitmann: Wir sind die Ersten, die die Veränderungen der Wirtschaft spüren. Momentan befindet sich die deutsche Konjunktur gerade im Hoch, das heißt, es werden viele Fachkräfte gesucht, was zurzeit auch unsere größte Herausforderung ist. Zu anderen Zeiten liegt die Herausforderung wiederum darin, die passenden Kunden zu finden. Wir erkennen Veränderungen in der Wirtschaft oft, bevor sie wirklich sichtbar sind, und können daher gut darauf
reagieren. Was die Arbeitsaufteilung betrifft, so bin ich für das operative Geschäft zuständig, und Carsten ist hauptsächlich mein strategischer Berater, das heißt, dass er an meiner Seite steht und mich bei vielen Entscheidungen berät, sowohl die internen Strukturen als auch die externe Arbeit betreffend.

Was macht es für einen z.B. guten, qualifizierten Bauingenieur besonders, sich bei timecon zu bewerben anstatt direkt in einem Architekturbüro?

Linda Heitmann: Bewerber profitieren bei uns von der größeren Menge der Angebote, die wir bieten können, zum einen durch Aufträge von Unternehmen, die ihre Vakanzen auf dem freien Arbeitsmarkt nicht anbieten. Zum anderen haben wir ein Team, das jeden Tag den Markt abscannt und unter anderem Vorteile und Veränderungen von Unternehmen untersucht und dadurch bereits viele Informationen zu den Unternehmen gesammelt hat, wofür ein Bewerber mit Vollzeitjob nicht die Zeit aufbringen kann. Im Prinzip funktionieren wir wie ein Filter, mit dem der Bewerber gezielt an ein Unternehmen vermittelt werden kann.

Carsten Meyer: Ausgangspunkt ist der Bewerber. Er hat einen Nutzen davon, da er als hochqualifizierter Arbeiternehmer in ein Unternehmen kommen kann, das unter mehreren Gesichtspunkten überprüft wurde. Dadurch, dass unsere Berater selbst hochqualifiziert sind und ein Gefühl dafür haben, welche Unternehmen gut sind, dies auch gut einschätzen können und zudem unsere Kunden seit vielen Jahren beraten, können am Ende beide Seiten davon profitieren. Beide Seiten müssen allerdings auch zueinander passen: Wenn die Interessen auseinandergehen, hilft es weder dem Kunden noch unseren Bewerbern.

Es gibt auf dem Markt einen starken Wettbewerb, und da kommt es darauf an, auszuwählen, was zu einem passt. Man kann bestimmte Schwerpunkte schaffen, aber nicht den Anspruch haben, alles abzudecken. Wir haben den Anspruch, dass die jeweiligen Seiten zueinander passen. Das ist am Ende unser Erfolg.

Immer wieder ist die Rede vom Fachkräftemangel. Erschwert es Ihre Arbeit, weil die Ressourcen knapper werden, oder ist es am Ende eine Chance?

Linda Heitmann: Es war noch nie leicht, gute Leute zu finden – sonst würde man uns ja nicht brauchen. Der Aufwand, an die richtigen Bewerber oder anders herum an die passenden Unternehmen zu kommen, ist größer geworden. Wenn die Auswahl passender qualifizierter Kandidaten schrumpft, sind wir natürlich im besonderen Maße gefragt. Es ist eine Herausforderung, aber ich sehe das ganz klar als Chance. Unsere Leistungen sind für die Unternehmen dadurch noch wertvoller. Und wir können in diesen Zeiten zeigen, wie gut wir sind.

Die direkte Vermittlung ist ein Großteil Ihrer Arbeit – und zwar arbeiten Sie für beide Seiten, sowohl für Bewerber als auch für Unternehmen?

Carsten Meyer: Das ist richtig. Wir schätzen natürlich im Vorfeld ein, ob ein Kandidat fachlich und menschlich passt. Schließlich suchen wir für unsere Kunden nicht den mittelprächtigen Kompromiss, sondern den besten Kandidaten bzw. anders herum das beste Unternehmen, d.h. es gibt hohe Qualitätskriterien bei der Auswahl. Dabei legen wir Wert aufeine offene Kommunikation; alles andere ist für keine Seite sinnvoll. Und so gelingt es uns, viele Positionen erfolgreich zu besetzen.

Linda Heitmann: Wenn wir einen Bewerber kurzfristig nicht vermitteln können, halten wir ihn darüber natürlich auf dem Laufenden. Und wenn es mal so gar nicht passt, dann kommunizieren wir das auch.

Unsere grundlegende Überzeugung ist, dass das ganze Leben ein Geben und Nehmen ist.

Sie haben timecon mit dieser Immobilie in Oldenburg richtig sichtbar gemacht. Ist das Ihr innerer Geist, der sich nach außen widerspiegelt?

Linda Heitmann: Wir wollen ja, dass die Leute zu uns kommen, dass sie fragen: Wie geht das hier? Wie macht ihr das? Das soll transparent sein. Es ist unsere tägliche Aufgabe zu zeigen, wie positiv wir dieses Geschäft betreiben. Diese Zugänglichkeit soll auch wahrgenommen werden. Der neue Standort mit diesem besonderen Gebäude soll auch die Verbundenheit mit dem Standort ausdrücken. Dieses Denkmal Oldenburger Architektur zu sanieren und mit geschäftigem Leben zu füllen, verstehen wir auch als einen Beitrag an die Stadt.

Carsten Meyer: Als ich angefangen habe, galten noch andere Gesetze. Ich bin ein anderer Jahrgang als Linda, die deutlich jünger ist. Sie bildet bestimmte Themen ganz anders ab als ich und ist beispielsweise was die Digitalisierung betrifft, eher up to date.

So ergänzen wir uns hervorragend, wie in vielen anderen Bereichen auch. Wir wollen uns weiterhin entwickeln, wachsen, und da suchen wir nach neuen Impulsgebern. Das muss nicht nur jung und digitalsein – ich brauche an anderen Stellen Kollegen, die ganz konservativ arbeiten, gerade auch in den jungen Märkten, in die man manchmal Konservatives hineinbringen muss, damit alles nicht auseinanderklafft und zur Blase wird. Wir befinden uns ständig auf dem Prüfstand. Wir wollen nie dasitzen und sagen: Wir haben‘s geschafft. Wir haben es nie geschafft. Wir wollen uns immer wieder neu beweisen, Dinge in Frage stellen. Wenn momentan alle um einen herum von Aufschwung sprechen und die Stimmung euphorisch ist, läuten bei mir die Alarmglocken – denn das kann ganz schnell wieder vorbei sein. Deshalb schauen wir jetzt schon darauf, dass wir uns auf das besinnen, was wir können und auch weiterhin zu unseren Geschäftspartnern stehen, die uns auch in schwierigen Zeiten die Treue gehalten haben. Fair, transparent und offen bleiben – und gleichzeitig kritisch und ein bisschen demütig. Hinter unserer Arbeit steht eine lange Strategie und jahrelange Erfahrung und Können. Und keine halben Sachen.


Dieser Beitrag ist ein Advertorial :

timecon GmbH & Co. KG
Cloppenburger Straße 9
26135 Oldenburg

Telefon: 0441 350670-10
Telefax: 0441 350670-90

kontakt@timecon.de
www.timecon.de

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